Protokoll für 30.1 Fusion Hamburg Arbeitsaufteilung
Hallo
also haben gestern mal wieder kräftig gebrainstormt und so einige Pläne geschmiedet. Treffen uns nächsten Mittwoch 3.2. wieder um 19h. Bis dahin sollte der/die an dem Fusion Stand mitmachen will sich die vorgeschlagenen Ideen durchlesen damit wir dann dort entscheiden können was wir genau machen um das Konzept bis Sonntag zu schreiben und loszuschicken. Desweiteren haben wir noch mal über die Hamburg Aktion geredet mit dem Fazit dass wir eher für das Praktische stehen und zwar schon eigene Ideen vorbereiten und dort hin mitnehmen aber trotzdem das Gesamt Bauwerk und Planung erst dort am ersten Wochende mit Allen die Mitbauen wollen besprechen und beschließen. Außerdem haben wir im Zuge der Haushaltsplanung 2010 über ein neues mögliches Besoldungsprogramm gesprochen das die Tutorengehälter an feste Aufgaben bindet um so mehr Transparenz und Verständlickeit zu erreichen. Als Veranstaltungstipps für die nächste Woche gibt es noch Dinstag 2.2. Eröffnung der Transmediale Austellung im Haus der Kulturen der Welt und Burn Out Soli Party der in und von der Möbus Klasse udk raum 77 sowie wmf transmedialeclub 5.2 Fourtet.
So nun viel Spaß beim lesen ( hab versucht es noch ein bischen übersichtlicher zu gestalten und doppeltes rausgenommen)
1. Fusion:
Gesamt Aufbau/Program
PLan A: Bühne mit Kostümen
Besucher des Festivals werden auf einer Bühne photographiert
besucher können sich eigene kulisse bauen
bühne weißes laken realität
bühne als gemeinsamer raum
veranstaltungsbühne thema bild
rastabator-auf dina 4 ausdrucken und damit hintergründe bauen
zeitdokument
fluchtfliegenforscher
wir eröffnen ein versuchsaufbau
mobile raum schaffen mit dem man sich publikumsproben nimmt-terminator drei gucken
blasentag, riesige blase machen und dann die leute dahinein einladen und photograpieren
Thementage : Blasentag, Forschertag, Jagdtag, Kameraprügelei, Familie
wir wollen inerhalb von drei räumen agieren
1. reflektiert durch ein kleines magazin, für welches wir einen mobilen verlag mitnehmen( siebdruck drucker…
2. unser fester standort an dem wir unsere arbeitsprozesse offenlegen bzw. örtlich mit besuchern des festivals durch aktionen in kontakt
treten
3. durch gruppenaktionen irgendwo im partyraum
1.mobilverlag (kleines Mag das von Texten) 4 Tage sind wir da, jeden tag veröffentlichen und nach ereignissen
-zeitnah, fusionmagazin, fusionnews, mit photos und kurzen texten in form von interviews
photos-anne
-christian diaz: layout, unkoodinierte bewegung: mindestebs eine comicseite pro heft
thema des mags, archivierung skuriler realitätserfahrung
-ester: leute zum drucken bringen und schreiben(aktive beteiligung-öffnen), photos, zeichnungen
sammlung von dingen die passieren, die wir drucken, aus den 4 veröffentlichungen eine machen
redaktionsschluss wäre gut, bei der arztstelle leute
material an die quelle bringen
-Solvei: verbindung zu kostüm schaffem
-Anton: 6 uhr redaktionschluss, alles an eine quelle und ausdrucken, der laptop steht zur verfügung und alles wird
so wie geschrieben gedruckt, die sachen gehen ungelesen raus, SCHREIBEN VON DINGEN DIE MIR DA PASSIEREN, QUIZ?
lustige fusion geschichten aufschreiben,
prinzip A: jeder kann da was reinschreiben
man muß nichts ausgrenzen, echter öffentlicher raum (auch nazi artikel wären OKAY)
walkie-talkie
spracherkennungssoftware und die leute labern irgendeine scheiße drauf
keine redaktionelle arbeit
prinzip B:
ein konkreten ort schaffen inerhalb von dem man das öffnet
ankündigen
struktur kommt uns
wie wird das dort veröffentlicht
warum soll ich da reinschreiben?
(Schreibaktionen, sich in den öffentlichen raum geben und dann dort leute im tanzraum zum schreiben bringen)
sponsern die papier
christian möchte das man gut nachbearbeitet
2. kostüm
solvei: leute kommen um kostüme zu nähen, austauschen, evtl. auf kleider siebdrucken, kleidertausch,
kostüme kann man dann mitnehmen
ester: ganz viele klamotten billig kaufen, mitdenen leute die bock haben die zusammennähen,
ich verbinde das damit das die sich photographieren lassen
christian: sammlung von kostümen die man aus opernhäusern besorgt, man kommt dahin kann sich die überstulpen und
dann porträtiren lassen und dann am nächsten tag auf einer galerie angucken, die kann man mitnehmen für obulus/
photoautomat-technische unsicherheiten bei der entwicklung und produktion der bilder
digital analog, fette kiste mit ganz viel klamotten
Anne: mit kostümen hinkommt die fertig sind, vorbereitete kostüme-problem ist maschinen empfindlich, da kann nicht jeder
mitmachen, weil die maschinen in arsch gehen, Ihr könnt die kostüme mitnehmen, dann müssen wir wieder selber welche machen,
d.h. nähwerkstatt, wieso kostüme: damit da die leute noch mehr austausch von äußeren hüllen/das ablegen, verbindung #
zur repro-kamera wichtig-/ um den leuten die angst zu nehmen ihr gesicht zu verlieren,
werkstattzeiten machen an denen man offen, z.B. aufblashaus
Sebastian: durch verkleiden andere identität annehmen/tausch sehr gut, das da Sachen herumgehen, dadurch miteinander ins
gespräch kommen
Tobias:Perücken geil, erkennungswert insgesamt, erweiterung der eigenen klamotten, accesoirs, vorbereitete arbeitsmethode,
leute sollen es selber machen, weil sonst die transformierung/das ablegen nicht funktioniert
Anton: die Leute die kostümiert sind jagen, pappmache Kostümteile
bügelbilder hüte,
3. Photo
basti: selbstständige photokästen, photoautomaten zur erinnerung,schwarz-weiss/für uns, als finanzierung(zeitung, fahrgeld)
wie bei apple laptops hintergründe ändern, rund um die uhr offen, leute die sich da fotografoiert haben lassen in die
zeitung mitintegrieren
ein vehikel bauen, wo man alles drauf baut was man macht/es gibt eine base aber mit vehikel, man hat die blase dabei…
strahler drauf
Anne: ist scharf auf eine selbstgebaute kamera, die nicht ganz so riesig ist, leute rauscatchen mit den wänden und ablichten,
mobiler white-cube, kostümierte leute jagen, kostümierte leute mit reprokamera abphotogrfieren auf bühne, leute inszeniren sich da und
sich selbst und das bild-photos bleiben im festival-nichts geht ins netz , analoge photographie!!!
Christian: photomonster so umfunktionieren-so umbauen das man sie auf grundgerüst stellen, prozession, um eine bestimmte wirkung
zu erzeugen, löwenmaul chinesisches das sich öffnet und dann macht das photo: !!!SPLASH!!!
das was anne sagt ist gut
Ester: idee mit nicola familien zu bauen/gegenraum schaffen/leute in luftblase photographieren bzw., weiße laken
/
leute rauspicken und die dann in einen besonderen raum packen oder fusion gelände lassen, familienporträt bauen,
aus fremden menschen familien bauen und die dann photografieren-in speziellen raum oder fusion realität
Solvei: ich schließe mich allen an.
Anton: kamera tragen ist schwierig, weil sauschwer–>Panzer bauen/USB-Stick haben an dem alle ihre Photos hochladen können,
für die ZEitung/ um das Ding zu benutzen braucht man Entwicklungsmaschine–>da hat man dann immer negative
um normal zu photografieren braucht man PLatten-da könnte man einfach nur 10 photos machen, entwickeln schwierig/ 3D-Photo
apparat/ kameragebilde aus pappkartons bauen bzw. lochkameras/ analog/ wenn man rumfährt bleibt das labor stabil
/ 3 h am Tag geöffnet für Kostümphotos
Tobias: bedrohung der kamera inszenieren, kameraschlacht, hans winter, forschungsgruppe F, goldene KAmera, Aggro KAmera, s
schaumstoffkameras
thementag: kameraprügeleien
TObias
die mobile photowand
2.Hamburg
Personen:
für Vorträge:
Jeudi Noir Pariser Besetzungsgruppe Vortrag Internetvortrag Skype Beam
Chritian Diaz Einkaufzentrum Drucken
Freie Klasse Luftschlösser
Yalda Carmanoia
Wächterhäuser
Gängeviertel
Lodon Internet
Theorie:
Anarchitekts Architekturtheoretiker
Walter Scheifle Sucht häuser für Künstler
Material:
Holz Sebastin: Schrauben,
anne Auto
Dixiklos Kompost
mobilen Verlag
mobile Küche
Personen die mitfahren:
Esther
Anton?
Nikola
Solweig 99%
Andrea
Sarah
Anton
Christian
Tobias 90%
Sebastian WE fährt mit auto hin
Anne 90%
Caro
Paula?
?
?
?
Übernachtungsmöglichkeiten:
?
Ideen vorformuliert mitnehmen
Vorstellung der Ideen Intressen
Ideen Verknüpfung
Austausch gemeinsam Verknüpfung: offnes Konzept wird mit neuer Gruppe gebildet besteht aus mitgebrachten Ideen
3.Arbeitsbereiche
Nachvorbereitung von Treffen Protokoll (sagen was läuft.Interflugs treffen )
Geräte: Computer Werkzeug Programme Aktualisieren pflegen Geräte Inventur
Öffentlickkeitsarbeit/Kommunikation: Plaktae machen Schlüsselkarten sich um neue Leute kümmern
Finanzverwaltung: Verträge bezahlungen
Archivarbeit: Ordener anlegen
Einkaufen gehen Raum säubern kochen protokoll?
glänzen durch anwesenheit
so das wars
schöne grüße
AntonT
samstag HEUTE ab 18 uhr im 34d
Hallo,
sehr kurzfristig aber trodzdem wichtig!! Wir treffen uns um das konzept für die fusion zu schreiben, ein paar zeichnungen zum thema drucken und freakige photos müssen auch sein, also wer kostüme hat und kamera, bitte mitnehmen!! ich freue mich bis gleich
esther
Brainstormaction 30/31.1.2009
Aloha! Ich wollte mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben und bin dieses Wochenende in Berlin und würde zur Gedanken-Ordnungs und - Formulierungsaktion gerne kommen. Am Samstag kann ich voraussichtlich erst ab 18 Uhr dazustoßen (vielleicht auch mal dazwischen) aber Sonntag geht tiptop. Wo treffen wir uns?Ahoi, Anne
Hamburg scheint zu stehen
Hallo an alle,
gestern waren Anton Tobias und ich auf dem Interflux treffen in dem Geräteausleihraum.
Die Aktion wird im Zeitraum vom 9. - 18. April stattfinden.
Wir präsentierten unsere Idee ungefähr so: Wir wollen in einen der Innenhöfe einen Turm bauen, einen freien Raum im Raum in dem Aktionen stattfinden können.
Diese Idee stieß nach einigen kritischen Fragen auf gute Resonanz und es kamen von den Leuten von Interflux konstruktive Ergänzungsideen dazu. Schlussendlich blieb der Plan in einem Innenhof etwas zu bauen und dabei zum Beispiel auch zwei sich gegenüberliegende Wohnungen durch gebaute Gänge oder Brücken miteinander zu verbinden. Das ist alles noch nicht ganz klar. Das praktische Arbeiten soll mit einigen Lectures ergänzt werden. Eingeladen werden nach Absprache einige Leute z.B aus Hamburg(HFBK), Leipzig(Wächterhaus), Paris(Esther)… Wir sollten aufpassen dass es keine Überhand nimmt. Wie ich verstanden habe wird das forrängig unsere Aktion sein und umso mehr Leute da mitmachen umso mehr koordinations herausforderungen wird es geben. Also bitte keine wilden Einladungswellen ohne Absprache.
Wir sind gestern auf jeden Fall mit einem guten Gefühl aus dem Treffen gegangen
see y next weekend. Wollen wir uns am Samstag abend treffen?
Wer hat Zeit?
chears Christian
böseböse
hey freiklässler_innen
ich hatte ja einen veranstaltungshinweis für montag gebloggt. ditte hier: link. werde auch tatsächlich versuchen da hinzugehen, denn das ist ja echt voll das thema, das wir noch am recherchierrn sind. vielleicht wollt ihr ja auch kommen? dann könnten wir danach alle total inspiriert in die fette ecke oder so. naja, realistischer ist wohl, dass ich danach noch aufm heimweg einschlafe aber versuchen könnten wir es ja mal.
wann wären denn soulkitchen und ludwich?
grüße,
caro
Hamburg das Gaengeviertel
Ich habe gerade ein paar interessante Artikel über Gaengeviertel gelesen ( die gibt es jetzt auch hier auf dem Rechner zu lesen oder einfach auf infogaengeviertel.de bei presse)
ein paar Stichwörter dazu
- Gängeviertel: Künstlerinitiative, die sich für Denkmalschutz, bezahlbare Kunsträüme und soziale Faktoren in der Stadtplannung einsetzt.
-Spielraüme der Stadt vergrössern
-öffentlichen Raum: Ort permanenter künstlerischer Untersuchung
-Urbanität/Kunst/Wirtschaft
-Recht auf Stadt
-Kreativen, mit oder gegen Unternehmen, städtischen Verwaltungen, Eigentümer, Immobilienentwickler?
-Sinn von “Stadt” als Wohn-,Arbeits,-und Konsumplatzt gestellt.
Hier ein Artikel von den 20 dezember 2009
Die Hamburger Kulturpolitik entdeckt die Macht der Creative Class als zentrales Element für die Entwicklung der kulturellen Dienstleistungsgesellschaft.
Seit der amerikanische Ökonom und Autor des Buches „The Rise of the Creative Class“, Richard Florida, erklärte, dass ohne eine pulsierende Kulturszene Städte in Zukunft wirtschaftlich nicht werden prosperieren können, gehen Kultur und Wirtschaft immer häufiger eine politische Ehe ein. So haben sich viele staatliche Initiativen diese These zur Ankurbelung der Kulturwirtschaft zu Eigen gemacht, auch, um an einigen Standorten Künstler und Kulturschaffende anzusiedeln, die ein Stadtbild vermitteln sollen, das kreativ, weltoffen und innovativ ist. So auch die Stadt Hamburg. Der Standort Hamburg wirbt um seine Creative Class, die, so die Zeitschrift Hamburg: das Magazin aus der Metropole, „in den kommenden Jahren zu den meistumworbenen Zielgruppen gehören wird“.
Und was sagt die sogenannte Hamburger Creative Class dazu?
„Liebe Standortpolitiker: Wir weigern uns, über diese Stadt in Marketing- Kategorien zu sprechen. Wir wollen weder dabei helfen, den Kiez als „bunten, frechen, vielseitigen Stadtteil“ zu „positionieren“, noch denken wir bei Hamburg an „Wasser, Weltoffenheit, Internationalität“, oder was euch sonst noch an „Erfolgsbausteinen der Marke Hamburg“ einfällt.“ Wer sich hier gegen ihre Instrumentalisierung durch ein kulturwirtschaftliches Stadtmarketing zur Wehr setzt, sind nicht nur die kleinen, freiberuflichen Kulturschaffende, sondern Künstler wie Daniel Richter, Rocko Schamoni, der Schauspieler Peter Lohmeyer, der Sänger Jan Delay oder die Bands Kettcar, Tocotronic und Fettes Brot. Not in Our Name (http://www.buback. de/nion/) heißt das von fast 5.000
Künstlern unterschriebene Papier, in dem sich gegen die Vereinnahmung der Künstler durch die Politik und Wirtschaft zur Wehr gesetzt wird. So lehnen sich die Hamburger Künstler
auch dagegen auf, durch billige Mieten in Stadtteile gelockt zu werden, um diese für Investoren interessant zu machen. „Wie der Esel der Karotte sollen bildende Künstler den Fördertöpfen und Zwischennutzungs-Gelegenheiten nachlaufen – dahin, wo es Entwicklungsgebiete zu beleben, Investoren oder neue, zahlungskräftigere Bewohner anzulocken gilt. Ihr haltet es offensichtlich für selbstverständlich, kulturelle Ressourcen „bewusst für die Stadtentwicklung“ und „für das Stadt-Image“ einzusetzen. Kultur soll zum Ornament einer
Art Turbo-Gentrifizierung werden….
Neben der Stadtentwicklung Wilhelmsburg wird in Hamburg derzeit auch um das historische Gängeviertel in Hamburgs Innenstadt gestritten. Ein Holländischer Investor hatte das
Viertel gekauft und möchte nun den größten Teil der alten Bausubstanz des Viertels abreißen, um neue Gebäude entstehen zu lassen. Eine Reihe von Hamburger Künstlern, die das Gängeviertel derzeit quasi als „Geduldete“ nutzen, fordern hingegen die Kernsanierung des Viertels, das soziokulturell genutzt und in Form bezahlbarer Atelierräume Kunstschaffenden zur Verfügung gestellt werden soll. Damit wollen sie einer „geschichtsund kulturlosen Investoren-City in Stahl und Beton“ entgegenwirken, die nicht vom Gemeinwesen genutzt, sondern von der Wirtschaft benutzt wird. Hamburg prüft derzeit, ob das Gängeviertel von dem Holländischen Investor möglicherweise zurück gekauft werden kann. Was dann mit dem Viertel in Hamburgs Innenstadt geschieht, bleibt abzuwarten. Auch hier steht Kultur gegen wirtschaftliche Interessen. Zeigt der Aufmarsch der Hamburger
Künstler, dass Kultur und Marktwirtschaft vielleicht einfach nicht zusammenpassen? Auf der einen Seite die freie Wirtschaft, auf der anderen Seite die Künstler, die zum einen nicht durch wirtschaftliche Interessen instrumentalisiert werden möchten, und sich zudem nicht vorschreiben lassen möchten, wann ihre Kunst nützlich und wirtschaftlich profitabel ist, um dann nach Kriterien gefördert werden, die häufig nicht die ihren sind. Dabei geht es nicht nur um die Vermarktung der Stadt und ihres kreativen Potentials, sondern auch um prekärer werdende Arbeitsbedingungen und Förderzuschüsse für Künstler und Kulturschaffende. Denn die Künstlerförderung, beispielsweise in Form von Mietzuschüssen, so
kritisieren die Hamburger Künstler, wird vielerorts in Abhängigkeit zu ihrer Relevanz für den so genannten Kreativstandort gesehen. So erklären
die Künstler: „… uns ist nicht verborgen
geblieben, dass die seit Jahren
sinkenden kulturpolitischen Fördermittel
für freie künstlerische Arbeit
heutzutage auch noch zunehmend
nach standortpolitischen Kriterien
vergeben werden.“
Die Debatte, die sich derzeit in Hamburg vollzieht, ist ein seit einigen Jahren zu bemerkender Prozess der Ökonomisierung von Kunst und Kultur – und dieser Prozess wird in Zeiten der allgemeinen Sparmaßnahmen virulenter den je. Kunst und Kultur werden zunehmend auf den Prüfstand der Wirtschaftlichkeit und damit ihrer Nützlichkeit gestellt. Welche Schwierigkeiten entstehen können, wenn Kunst und Kultur auf rein marktwirtschaftliche Interessen stoßen, lässt sich derzeit auch in Dubai beobachten: Viele der Künstler scheiterten vor Ort an der Gewinn- und Nutzenorientierung vieler Investoren, weil Kultur primär
als Marketinginstrument der Immobilienindustrie eingesetzt wird.
Kunst und Kultur sind aber nicht planbar oder vorhersehbar, sie sind auch nicht künstlich zu erzeugen, wie es vielleicht manche Kultur- und
Standortpolitiker gerne hätten. Alle Versuche, Kultur dennoch künstlich zu generieren, müssen vermutlich scheitern. Vielmehr braucht es die kleinen Theater, die soziokulturellen
Zentren und eben die freien Künstler in den Stadtteilen, um genau das Gemeinwesen einer Stadt zu bewahren, das die Hamburger Künstler in ihrem Papier anmahnen: „Eine Stadt ist keine Marke. Eine Stadt ist auch kein Unternehmen. Eine Stadt ist ein Gemeinwesen.“
Um eine Stadt als wirklichen und nicht künstlich erzeugten Kulturstandort zu erhalten, bedarf es einer starken Kulturpolitik, die für die Rahmenbedingungen des kulturellen Gemeinwesens eintritt.
Ich würde vorschlagen dass wir den Film Soulkitchen nächste Woche zusammen gucken und auch vielleicht das von Ludwichs essen an der Sonnenallee wenn es fertig ist?!
Bis denn
esther
Protokoll vom 20.01.10
Wir besprechen zwei große Themen:
1) Die Fusion Aktion
Die theatralische Verkleidungs-Fotoaktion
Wir gehen nochmal durch was es eigentlich heißt einen “VerkleidungsGruppenfoto-Stand” auf die Beine zu stellen. Wie Funktioniert das mit der Kamera, wie das mit der Entwicklung? Anton meint das Dia-Material für die Riesenkamera sei günstig zu bekommen. so 3-4 Euro für 50 Folien?(Vielleicht Anton, kannst Du das mal abchecken?). Das entwickeln müsste auch gehen sagt er. Woher die Schalen pipapo? Wir stellen uns ein Szenario vor in dem vor einer Bühne mit Kleidern und allerhand Requisite unsere RiesenKamerasteht an die sich direkt ein Dunkelkammerzelt anschließt, aus dem man dann als Kunde im hintersten untersten Bereich(oder so) das fertige Foto ziehen kann… Wie war eigentlich nocheinmal die Idee? Man verkleidet sich, näht sich aus den vorhandenen Materialien und Requisiten ein eigenes kostüm und lässt sich damit fotografieren. Man kann das angefertige Kostüm mitnehmen und muss dafür seine eigenen Klamotten da lassen? Hier müssen wir wohl noch Entscheidungen treffen.
Mobile Fanzine Produktionseinheit zur Archivierung skurriler Realitätserfahrungen
Ich bringe die Idee von Tobi und mir ein den mobilen Verlag als kurzzeitige Arbeitsstätte in dem Festival einzurichten. Die Große Veranstaltung dient als Spielwiese für die Produktion von kleinen Magazinen die das treiben der Fusion zum Inhalt haben. Comics, Stories, Theaterskrippte etc. Die Magazine werden direkt vor ort Produziert und können entweder verschenkt oder für einen kleinen Preis verkauft werden. Erlöß kann gespendet werden an deutsche Flüchtlingshilfe zB…
Wann schreiben wir das Konzept? Wann geht es ans Eingemachte?
Wir vereinbaren, dass wir uns am Wochende vom30/31 januard das nächste Mal treffen und dann an die Konzepte usw. gehen. Außerdem schlägt Anton vor das Kamerabauen und basteln von 2 bis 5 Februar zu machen… Feetback!
2) Hamburg
Wir haben allerlei grobe Ideen wie zum BSP, wobei sich noch das meiste im ungefähren zu bewegen scheint:
-Luftworkshop veranstalten
- Turm, Babelturm, Luftturm
-Schrottessen(?)
- Gentrifikation HorrorBöse Workshop
-Horrorbabel
- Prozession:Man verwendet die Zeit dort um eine performative Aktion umzusetzen
- Nachhaltige Kunst: Was kann machen was etwas bringen kann dort?
- Wächterhaus Leute aus Halle\Leipzig einladen. Was haben die West und Ostdeutsche Wohnungssituation gemein?
Am Montag wird sich herausstellen wann die Sache in Hamburg ist und wer was organisieren will. Angestetzt ist jedoch die Woche vom 12 April. Später mehr!
schöne Grüße Christian
Veranstaltungshinweis
Mo, 25. Januar, 21 h, High-End Resistance Hamburg ― Diskussion
über Hamburgs stadtkritische Bewegung und die Logik der creative class
mit Margit Czenki, Ted Gaier, Hannah Kowalski und Christoph Twickel
„Senat will Schutzschirm für die Mieter. Die Politik will in den
Stadtteilen St. Pauli und St. Georg mit der Erhaltungsverordnung die
weitere Gentrifizierung verhindern.“ (Hamburger Abendblatt 16.01.10)
Diese Schlagzeile dürfte wohl eine der High-End-Errungenschaften der
stadtkritischen Bewegung in Hamburg sein. Der Hamburger Senat gibt
sich nun auch als Gentrifizierungs-Verhinderer und möchte die eigens
verantwortete neoliberale Stadtumstrukturierung sozial abfedern. Wie
haben die Hamburger Aktivist/innen Politik und bürgerliche
Öffentlichkeit soweit gezähmt, dass sie, wie das Hamburger Abendblatt
es ausdrückt, „von Frappant und Gängeviertel lernen“ wollen?
Die seit gut einem halben Jahr aktiven und vielfältigen lokalen
Initiativen haben im Netzwerkzusammenschluss „Recht auf Stadt“ eine
Dynamik entfaltet, die ihr spezifisches Stadtteilwissen zu einer
breiten Urbanismus-Debatte verallgemeinert hat. Mit den konfrontativen
Kampfstrategien um die Hamburger Hafenstraße der 80er ist jener
soziale Druck jedoch kaum mehr vergleichbar. Was sind die Faktoren und
Strategien für den Erfolg der Urbanist/innen von heute? Was für
soziale Gruppen sind beteiligt, welchen Charakter hat ihre
Organisierung? Wie ist der strategische Einsatz von mediengerechter
Rhetorik zu bewerten? Welche Rolle spielt dabei die Diskussion um die
Verdrängung von „Künstlern“, wenn man die neue Affinität des
Mainstreams zur „creative class“ bedenkt? Brauchen wir
Kulturschaffende, die ihre Fähigkeiten als Medienprofis, für die
Übersetzungsfunktion an die Öffentlichkeit einsetzen? Was sagen die
Gentrifizierungsgegner/innen über ihre neuen Freund/innen im Senat?
Kurzpräsentationen zu einzelnen Initiativen von:
Margit Czenki für NO!BQN * Christoph Twickel für KEIN IKEA IN ALTONA
- FRAPPANT / NOT IN OUR NAME. MARKE HAMBURG * Hannah Kowalski für
GÄNGEVIERTEL – KOMM IN DIE GÄNGE * Ted Gaier für NOT IN OUR NAME.
MARKE HAMBURG
b_books
Lübbenerstr. 14
hmm!
heu…ich dachte wir gehen uns den puppenspiel angucken, und danach brainstorming für hamburg in ne kneipe oder so machen!
findet ihr das blöd? ich hätte schon megabock drauf!
esther
Morgen Treffen 19h
Hallo Alle Zusammen,
morgen Mittwoch um 19h ist das nächste Freie Klasse Treffen in Raum 34d
zu besprechen gibt es: Konzept für Fusion haben laut Christian vorerst keinen Zeitdruck sollten aber trotzdem konkret werden also Skizzen und Kostüme machen und fotographieren usw.
Am Donnerstag ist der Neujahresempfang des Präsidenten werden dazu mit Interflugs eine kurze Rede vieleicht Aktion planen wer Zeit hat um 18h ist auch Vollversammlung des hilfsbereiten Asta um mit ihnen zu reden. Mehr Info dann Morgen.
Desweiteren sollten wir für die geplante Fahrt nach Hamburg zum Gängeviertel Ideen Konzepte und einen möglichen Termin im April bereden
Außerdem lade ich euch alle herzlich ein diesen Freitag den 22.1. in unser Atelier ‘Welturlaub’ in die Liebenwalderstr. 16 in Wedding U9 Nauener Platz. Wir müssen ausziehen und deshalb gibt es eine letzte Werkschau eine Filmpremiere, eine Mitternachtstombola und einen Geburtstag zu feiern.
schöne Grüße und bis Morgen
Anton t
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